Veröffentlicht in Nimm dein Leben in die Hand, zeitmanagement

Plan B – meine Lieblingstipps zum Thema Planen

In den letzten zwei Postst habe ich des Öfteren erwähnt, wie wichtig es ist, einen Plan zu haben. Doch wie mache ich das nun?

Jeder Mensch sucht nach dem Sinn in seinem Leben. Nur die wenigsten haben ihn gefunden. Um herauszufinden, was wir in unserem Leben bewirken wollen, müssen wir uns Ziele stecken. (Lies dazu doch einfach meinen letzten Blogpost Wie setze ich Ziele und erreiche sie auch? ) Wenn wir nun irgendetwas erreichen wollen, sei es im Berufsleben oder privat, brauchen wir einen Plan. Andernfalls irren wir einfach nur in der Gegend herum.

Es gibt 1.000 verschiedene Wege zu planen. Wie plane ich richtig?

Vorab noch etwas. Ich bin mir sicher, dass jeder schon einmal versucht hat zu planen und manch einer ist gescheitert.  Das liegt einfach daran, dass wir alle unterschiedlich sind. Doch einige Dinge sind grundlegend für ein effektives Zeitmanagement. Mein Mann plant ganz anders als ich. Er benutzt andere Tools und schreibt die Dinge anders auf. Es gibt keine goldene Regel wie man es richtig macht. Aus diesem Grund gebe ich hier ein paar Tipps, die mir helfen einen funktionierenden Plan zu haben.

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Zum Anfang etwas allgemeines:

Was braucht man zum Planen?

  • Das ist ganz einfach. Man braucht einen Kalender.

Was gehört rein?:

  • Ziele, Aufgaben/ To-Do’s, Termine
  • Bis wann sie erledigt sein müssen/ wann ein Ereignis stattfindet
  • (Wenn benötigt) Unterpunkte bzw. Methode
  • Was benötigt wird um das Ziel/ die Aufgabe zu erreichen

Nun ein paar meiner Lieblingstipps:

Wiederkehrende Termine. Wenn du Termine oder Aufgaben der gleichen Art immer wieder hast, dann lege sie auch immer wieder auf den gleichen Tag und Zeit. Vielleicht triffst du dich mit der selben Person einmal die Woche oder hast andere regelmäßige Termine. Besprich mit der Person, dass ihr euch z.B. jeden Dienstag um 14:00 Uhr trefft. Oder lege deinen Einkauf immer auf den gleichen Tag. Diese Termine kannst du dann in deinen Kalender vortragen. Es nimmt viel Arbeit ab und spart Zeit, wenn man sich nicht immer wieder aufs neue damit beschäftigen muss, wann man was erledigen sollte.

Termine vortragen. Am Anfang des Jahres, des Monats und jeder Woche nimm dir etwas Zeit und trage alle Termine, welche schon feststehen, in deinen Kalender. Nimm auch deine Ziele mit rein. Wenn du weisst, dass du z.B. bis dann und dann ein bestimmtes Projekt für die Arbeit fertig haben musst, dann trage dies ebenfalls in den Kalender ein.

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Erinnerungen. Wie oft passiert es, dass wir etwas erledigt haben müssen und es uns erst einen Tag vorher auffällt, weil wir es nur am Abgabetermin drinzustehen haben. Trage dir alle Zwischenziele terminlich mit ein, z.B. am 12.5. Outline für das Essay schreiben.... Schreibe dir außerdem Erinnerungen für bestimmte Termine, je nachdem wie du sie brauchst, z.B. eine Woche vor einer Geburtstagsfeier eine kleine Erinnerung schreiben „Max hat am 15.3. Geburtstag“. Vielleicht kommt dann auch noch dazu „Geschenk kaufen“.

Thementage. Das ist vielleicht mit Abstand einer meiner liebsten Tipps. Gib deinen Tagen Themen.
Bei uns ist es zum Beispiel so, dass Montags unser Vorbereitungstag ist. Am Montag wird Wäsche gewaschen, eingekauft und es werden Dinge vorbereitet, die uns die Arbeit unter der Woche erleichtern, wie Esssen vorkochen. Donnerstag ist Datetag. Der Tag sollte immer nach der Arbeit freigehalten werden. Babysitten tut die Oma.
So kann man für alles einfach bestimmte Tage haben und die Termine oder Aufgaben diesen zuteilen. Mir hilft das, weil ich dann nicht so oft umschalten muss und ganz genau weiss, auf was ich mich vorbereiten sollte. Kategorien können sein: Haushalt, Putzen, Vorbereitung, Familie, Partner, Ich, Kirche, Job, Schleppliste, Finanzen, Hobbies, Projekt, Ziele, Faulenzen, Freunde …. Hier gibt es unendlich viele Möglichkeiten.

Plan B. Roll credits. Als ich ehrenamtlich für die Kirche, in die ich gehe, 8 Monate in der Schweiz und Frankreich unterwegs war, habe ich sehr viel über das Planen gelernt. Wir wurden angehalten immer einen Plan B zu haben. Das sollte ganz einfach dazu dienen, immer vorbereitet zu sein. Wenn also mal ein Termin ausgefallen ist, kam so nicht die Frage auf “ Und was jetzt?„.
Am Anfang dachte ich oft, dass ich einen Plan B nicht brauche, doch schnell musste ich feststellen, dass immer etwas dazwischen kommen kann.

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Ob Krankheit, Regen, Auto kaputt, das Leben findet immer einen Weg die Pläne zu durchkreuzen. Das heisst jetzt nicht, dass man aufgeben und erst gar nicht planen sollte. Nein. Im Gegenteil. Nimm dein Leben in die Hand! Sei vorbereitet.

Überlege dir beim Planen und Checken der Termine immer, was du machen kannst, wenn es nicht so funktioniert wie gadacht. Z.B. wenn ein Termin ausfällt oder die Sommerparty ins Wasser fällt könnte ich E-mails beantworten oder ins Schwimmbad fahren. Es ist auch wichtig Vorbereitet zu sein, wenn die ganz unerwarteten Dinge passieren. Wie komme ich zur Arbeit, wenn mein Auto kaputt ist? Was mache ich, wenn etwas passiert und ich zum Beispiel ins Krankenhaus muss? Wo bleiben meine Kinder so lange? Was würde ich tun im Falle von Jobverlust, Stromausfall und Co.?

Jaja, darauf muss ich nicht vorbereitet sein. Das passiert mir nicht!“ So denken leider viel zu viele. Ist doch immer so. Mir kann sowas nicht passieren. Ich ertappe mich auch ab und zu dabei. Doch oft genug musste ich feststellen, dass selbst MIR so etwas passieren kann. Nie hätte ich gedacht, dass ich einmal so krank sein werde, dass ich meine Arbeit aufgeben muss. Nie hätte ich gedacht, dass ich mal von meinem Vorrat leben muss, weil kein Geld zum Einkaufen im Haus ist. Auf den Arbeitsverlust und die Krankheit war ich nicht vorbereitet. Darauf, mal kein Geld zu haben, schon. Wir hatten uns einen kleinen Vorrat angelegt, von dem wir essen und so die Zeit überbrücken konnten. Dafür bin ich sehr dankbar!

Nimm dir ruhig einmal die Zeit und überlege dir, was du in bestimmten Szenarios machen würdest. Müssen bestimmte Vorbereitungen getroffen werden?
Plan B ist nicht nur gut für die Sicherheit, sondern auch für die Kreativität. Es ist ein wunderbares Gehirntraining, mal einfach aus den alten Mustern auszusteigen und sich verschiedene Möglichkeiten zu überlegen.Als Hilfestellung habe ich zwei Blätter vorbereitet, die dir helfen können, vorbereitet zu sein auf für die ganz unerwarteten Situationen.

Hier ein Link für Notrufnummern.

 

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Das Notfallblatt als Download.

 

Flexibel sein. Egal wieviel man plant und wie durchstrukturiert man ist, es ist wichtig, dass wir flexibel sind. In meinem Bekanntenkreis gibt es ein paar Leute, die sehr durchstrukturiert sind, jedoch nicht flexibel. Wenn sich Besuch zum Mittagessen ankündigt, dann wird Punkt 12:00 Uhr gegessen. Da ist es egal, ob man erst 12:00 Uhr Schluss hat mit der Arbeit oder dem vorherigen Termin. Wenn du nicht um 12:00 Uhr antanzt, dann bist du unhöflich und wir laden dich nicht mehr ein. Egal ob du bis 11:59 Uhr arbeiten musst und 30min bis zu uns brauchst. Sei bitte nicht diese Person. Genieße das Leben und versteife dich nicht zu sehr auf festgesetzte Struktueren.


Welches sind deine Lieblingstipps? Wie planst du? Schreib es mir einfach als Kommentar. Über anderen Feedback freu ich mich wie immer auch!

2 Kommentare zu „Plan B – meine Lieblingstipps zum Thema Planen

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