Veröffentlicht in Allgemein, Freude

Ein ganz besonderer Adventskalender

Weihnachten steht bald vor der Tür. Bestimmt haben die meisten von uns jedes Jahr einen Adventskalender, um uns das Warten zu verschönern. Da gibt es ja so viele Verschiedene: mit Schokolade, mit Spielzeug, mit Gewürzen, mit irgendwelchem anderen Essenskram, mit Bildern, mit Kosmetik und und und….

Die ersten „Adventskalender“  kamen im 19. Jahrhundert aus dem protestantischen Umfeld. So wurden in religiösen Familien im Dezember 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt. Oder man stellte Leitern aus Holz oder Pappe auf. Darauf konnte das „Christkind“ jeden Tag eine Sprosse vom Himmel herabsteigen. Die Bräuche waren von Region zu Region verschieden. Im Alpenraum zum Beispiel legte man jeden Tag einen Strohhalm in die Krippe. Bei einer anderen Tradition bekamen alle Kinder ein Kerbholz, um dort einzuschnitzen, wenn ein Gebet oder eine gute Tat gemacht wurde, damit die Kinder zu Heiligabend beweisen konnten wieviel Gutes sie getan hatten.

Mein Opa hat einmal folgendes gesagt: „Lustig was man früher geschenkt hat. Apfel, Nuss und Mandelkern, heute hat man iPhone gern.“

Heutzutage dreht sich Weihnachten fast nur noch um Geschenke. Die Vorweihnachtszeit ist stressig und alle hetzen in der Hoffnung, die richtigen Geschenke für ihre Lieben zu finden.

Doch was haben Geschenke jetzt mit Weihnachten zu tun?

Vor ca. 2000 Jahren wurde Jesus Christus in einer Krippe in Bethlehem geboren. Ganz einfach. Er sollte der Retter der Welt sein und doch wurde er nicht in einem Palast geboren und mit Geschenken überschüttet. Es kamen Hirten, um ihn zu sehen und etwas später kamen auch „die drei Weisen“. Sie brachten drei ganz besondere Geschenke: Weihrauch, Gold und Myrre.

Christus war das Geschenk für die Welt, ihr Erretter. Aus diesem Grund feiern wir Weihnachten. Heutzutage ist Weihnachten bei vielen eher ein Familienfest. Doch eine Sache ist gewiss, dass der Geist der Weihnacht ein Gefühl der Geborgenheit, des Friedens und des Beisammenseins ist.

Ich denke, dass dieser „ganz besondere Adventskalender“ diesen Geist der Weihnacht stärkt und hilft, uns in eine Zeit zurückzuversetzen, in der Kommerz und Geschenke nicht Weihnachten definiert haben.

adventskalender-foto.jpg

Der Adventskalender in Farbe und hier in schwarz-weiß.

 


Wir wünschen euch eine wundervolle Weihnachtszeit mit euren Lieben. Genießt sie! Zu Weihnachten geht es um Liebe und nicht, wer die tollsten Geschenke gemacht hat oder das beste Essen. Also runter vom Gas und einfach genießen.

Familie Heller

2 Kommentare zu „Ein ganz besonderer Adventskalender

  1. Da gebe ich Dir recht, Weihnachten ist inzwischen nur noch mit Shoppen verbunden.
    Wir machen das seit einigen Jahren anders. Wir schenken uns nichts mehr, also keine eingekauften Geschenke. Sondern wir treffen uns in Familie und in der Vorweihnachtszeit mit unseren Freunden, für die ich backe und alles hübsch dekoriere.
    In diesem Jahr (2018) haben wir uns vorgenommen, die Vorweihnachtszeit auch sehr besinnlich zu begehen. Am ersten Advent waren Torsten und ich, sowie unsere Mädels mit Familien bei meinen Eltern Kaffee trinken. Mein Vater hat seine riesige Pyramide aufgebaut, meine Mutter hat eine super leckere Torte beim Bäcker bestellt und wir haben Weihnachtsmusik gehört und geredet und die gemeinsame Zeit genossen.

    Wenn ich mir Deinen Kalender so ansehe… ja, auch das setzen wir schon sehr gut um.
    Wir sind positive Menschen und motivieren die Menschen in unserem Umfeld, an ihre Träume zu glauben und daran zu arbeiten. Wir machen ehrliche Komplimente überall wo wir sind (beim Einkauf sah ich eine Frau mit toll gefärbten Haaren, ich hab ihr ein Kompliment gemacht, sie hat sich sehr gefreut). Und, wir versenden jedes Jahr Weihnachtskarten an alle Familienmitglieder und Freunde, versehen mit einem Gedicht und guten Wünschen. Selbst unsere Eltern erhalten einen postalischen Gruß, obwohl sie im Nachbaraufgang wohnen.

    Es sind wirklich diese kleinen Aufmerksamkeiten, welche Freude verbreiten und Glück.
    Ich selbst freue mich über selbst gebackene Plätzchen, welche ich geschenkt bekam. Oder über ein schönes Foto von den Enkeln und ihren Eltern. Ein vorgetragenes Klavierstück – wie schön.

    Es ist im Grunde einfach, ein bißchen Freude zu verschenken.

    Gefällt 1 Person

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