Veröffentlicht in Freude, Nimm dein Leben in die Hand, persönlichkeitsentwicklung

Etwas weniger bitte!

In diesem Jahr hatte ich als großes Jahreswort für mich „Veränderung“ gesetzt. Alle die Challenges, die ich jede Woche poste, sollen mir und auch dir helfen, ein glücklicheres, befreites Leben zu führen und das Beste aus sich selbst zu machen.  Im März, als das Thema für den Monat „Loslassen“ war, habe ich mir einige Gedanken über den Ballast in meinem Leben gemacht und was mir bis jetzt schon geholfen hat, mich davon zu befreien.

Ich bin ein Mensch, der gerne Dinge aufhebt, da ich immer der Meinung bin, man könnte es ja irgendwann nochmal benutzen oder etwas tolles draus machen. Ich mag unsere Konsum- und Wegwerfgesellschaft nicht so sehr. Wir kaufen, kaufen und kaufen immer mehr. Dinge, die wir nicht brauchen oder nur einmal benutzen/anziehen. Dann staut es sich entweder bei uns in der Wohnung oder in unseren Mülltonnen. Beides ist keine Lösung!

In den letzten Jahren hat sich immer mehr der Trend zum „Minimalismus“  und „Zero Waste Lifestyle“entwickelt. Eine schöne Sache wie ich finde, da dies uns wirklich hilft mit weniger auszukommen und zurück zu den Wurzeln zu gehen.

Eines der Ziele, die ich mir dieses Jahr gesteckt habe, war weniger Müll zu produzieren (der Umwelt zu liebe). Um dies zu tun, musste ich mein Denken komplett ändern, meine Einkäufe und meinen Lebensstil. Es hat mich dazu gebracht, insgesamt weniger zu kaufen und mehr darüber nachzudenken, ob der Gegenstand (oder was auch immer) jetzt wirklich notwendig ist oder ob ich es einfach nur haben will.

Zu viel Kram macht krank. Es ist einfach nur Ballast und Geldverschwendung. Doch die Medien suggerieren uns immer wieder, dass wir den neusten Trend „brauchen“. Wir „brauchen“ das neuste Handy, die neuste Kleidung, die neusten Ananas- und Einhornkissenbezüge und und und… Und in ein paar Monaten ist es wieder out und wir brauchen das Nächste!

Um diesen Ballast im Haushalt entgegen zu wirken, müssen wir jetzt nicht gar nichts mehr kaufen, doch wir können einige kleine Schritte nach und nach tun, um uns zu befreien.

Hier ein paar Dinge, die auf meiner Liste stehen. Vielleicht sind da auch ein paar Anregungen für dich dabei:

  • Aussortieren (alles raus, was ich lange nicht mehr benutzt habe oder einfach nur Staubfänger ist, wie Dekoartikel) – ein paar Ideen, was du mit den aussortierten Dingen tun kannst, stehen hier.
  • Reparieren und Upcycling – anstatt gleich immer alles wegzuwerfen, was kaputt ist, lieber einmal mehr reparieren oder etwas tolles neues daraus machen.
  • Zweite Hand kaufen – wir müssen nicht immer das Neuste kaufen. „Zweite Hand“ tut es auch bei den meisten Dingen.
  • Selbermachen – ich bin so froh, dass Nähen und Co. wieder in Mode gekommen sind! Do It Yourself (DIY) – Mach Es Selbst!
  • Ausleihen – warum kaufen, wenn ich es nur ein mal im Jahr benutze? Wir alle haben garantiert jemanden in unserem Leben, der genau das grade hat, was wir brauchen, und dieser jemand hat auch bestimmt nichts dagegen und das Teil auch mal auszuleihen.
  • Wiederverwendbares – Ich liebe den Zerowaste-Lebensstiel! Um ihn immer näher zu kommen, muss man sich nach und nach umschauen, welche alltäglichen „Wegwerfdinge“ man ersetzen kann durch Wiederverwendbares.
  • Nicht kaufen/ Nicht mitnehmen – Der beste Weg, um Müll und unnötigen Ballast zu vermeiden ist, es einfach nicht zu kaufen bzw. einfach mal die Plastiktüten hängen lassen und dafür von Zuhause einen Stoffbeutel mitbringen.

 

Und was bringt mir das jetzt?

Weniger Kram in der Wohnung zu haben und zu kaufen spart Geld, ist gut für die Umwelt und spart sogar Zeit,da z.B. die Wohnung nicht überladen wird mit Staubfängern.

Für mich ist es mittlerweile wie ein Abenteuer. Es macht mich unheimlich glücklich zu sehen, um wieviel einfacher mein Leben dadurch wird und wie sehr es sich doch langfristig gesehen auszahlt. Meine Energie kann jetzt in andere Dinge fließen, sowie mein Geld und meine Zeit. Natürlich fällt es mir immer noch schwer „Nein“ zu sagen, bei Dingen, die ich wirklich gern haben würde, welche jedoch einfach keinen Sinn machen und nicht wichtig sind. Es ist halt ein Prozess.

Lass dir nicht einreden, dass all die materiellen Dinge dich glücklich machen können. Wahres Glück entsteht durch die kleinen Momente, in denen du erkennst, dass du so gut bist, wie du jetzt grade bist!

liebe, was du hast

 


Wie gehst du mit Ballast in deinem Leben um?
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Jeden Montag poste ich eine Wochenchallenge, alle 14 Tage bis drei Wochen kommt ein Post für die Reihe „Dienstags-Depression“, Donnerstags (Ich versuche, dass es der Donnerstag ist! Kann auch ein anderer Tag werden.) schreibe ich meist über Persönlichkeitsentwicklung und Zeitmanagement und jeden Sonntag bekommst du eine kleine „Sonntags-Inspiration“ von mir.

2 Kommentare zu „Etwas weniger bitte!

  1. Ich gebe Dir Recht. Torsten und ich befreien uns Schritt für Schritt von unnötigem Ballast. Erst haben wir die Wohnung komplett umgestaltet, nun ist der Keller dran.
    Wir wollten uns ursprünglich eine neue schicke Küche kaufen für einen 5-stelligen Betrag. Jedoch haben wir uns im letzten Moment dagegen entschieden. Warum?
    In einer solch teuren Küche hätten wir uns dann vielleicht Lebensmittel zubereitet, welche minderwertig wären, man will ja schließlich sparen😉 Nein, wir verzichten lieber auf die Küche und kaufen uns hochwertige, frische Lebensmittel.
    Mit den Dingen, die wir nicht mehr benötigen, gehen wir so um: wir fragen in der Familie und bei Freunden, ob sie diese geschenkt haben möchten (neuwertig Teppiche, Möbel, Deko)… wenn nicht, sind da noch Menschen, die regelmäßig umherfahren und solche Stücke suchen (wir haben ein komplettes, neuwertig Kinderzimmer verschenkt) und als letzte Möglichkeit lassen wir es entsorgen.
    Wir haben festgestellt, wenn man seine Einstellung zum Konsum ändert, braucht man auf einmal garnicht mehr so viele Dinge und das eingesparte Geld fließt nun in Persönlichkeitsentwicklung (Seminare).

    Liebe Grüße. Torsten und Birgit

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  2. Auch ich schliesse mich da meinem Vorkommentierer an, vor einiger Zeit habe ich mich auch entschieden, um an mir selbst und meiner Persönlichkeitsentwicklung zu arbeiten, mich von Unnötigem zu trennen. Das waren nicht nur materielle Dinge, sondern auch Menschen.

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